Massencrash auf der Autobahn

Ein Auffahrunfall - sechs Folgeunfälle auf der A9 bei Langenbruck.

Zur Unfallzeit befuhr ein 46-jähriger Mann aus dem Bereich Rudolstadt mit seinem Pkw Ford die BAB A9 in Fahrtrichtung Nürnberg. Unmittelbar vor der Anschlussstelle Langenbruck musste der Ford-Fahrer auf dem linken Fahrstreifen verkehrsbedingt abbremsen. Ein nachfolgender, 78-jähriger BMW-Fahrer aus Krefeld erkannte die Situation zu spät und fuhr auf den vorausfahrenden Pkw Ford auf. Beide Fahrzeuge kamen nach dem Aufprall auf dem linken Fahrstreifen zum Stehen. Hierbei wurden weder der Unfallverursacher noch der 46-jährige Ford-Fahrer verletzt. Die beiden Fahrzeuge wurden jedoch bei dem Aufprall erheblich beschädigt, der Sachschaden beläuft sich auf 17000,- Euro, und waren nicht mehr fahrbereit. Infolge dieses Auffahrunfalls ereigneten sich bei dichtem Verkehr insgesamt sechs Folgeunfälle, worin insgesamt 24 Fahrzeuge verwickelt waren. Aufgrund dieser Unfälle war die Richtungsfahrbahn Nürnberg komplett gesperrt, lediglich am Standstreifen konnte die Unfallstelle passiert werden. Bei den sechs Folgeunfällen wurden sechs Personen leicht verletzt, die durch die eingesetzten Rettungskräfte in die Krankenhäuser nach Ingolstadt und Pfaffenhofen verbracht wurden. Bis zur Räumung der Unfallstelle gegen 14.15 Uhr mussten von der Autobahn 15 Fahrzeuge durch Abschleppdienste geborgen werden. Teilweise kam es in Fahrtrichtung Nürnberg zu einem Rückstau von 15 Kilometern. Mit Abschluss der Unfallaufnahme kann der Sachschaden an den beteiligten Fahrzeugen auf ca. 190000,- Euro beziffert werden. Zur Absicherung und Reinigung der Unfallstellen waren zusätzlich die Autobahnmeisterei Ingolstadt sowie die Feuerwehren aus Geisenhausen und Wolnzach eingesetzt. 

Fotos: Heinz Reiß


Fotos:Reiß

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