Tobias Hoffmann verlässt Museum für Konkrete Kunst
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- Veröffentlicht am Dienstag, 12. Juni 2012 12:06

(kg) Tobias Hoffman, der Leiter des Museums für Konkrete Kunst, wird zum 1. Februar 2013 die Leitung des Bröhan-Museum in Berlin übernehmen und Ingolstadt verlassen.
Das teilte die Stadt Ingolstadt am Vormittag in einer Pressekonferenz mit. „Für Herrn Hoffmann ist das natürlich eine große Chance“, so der Stadtpressesprecher Gerd Treffer. Heute wird er in Berlin vorgestellt.
Hoffmann leitete seit zehn Jahre das Museum für Konkrete Kunst in Ingolstadt. „In dieser Zeit hat er das Museum nachhaltig weiterentwickelt und seine führende Stellung in der Konkreten Kunst ausgebaut“, berichtet der Kulturreferent Gabriel Engert. Für ihn sei es eine schöne Sache, allerdings sei es für die Stadt nun nicht einfach, denn die Planungsphase für das neue Museum steht unmittelbar vor der Tür. „Wir sind aber bemüht die Stelle so schnell wie möglich neu zu besetzen“, so Engert weiter.
Hoffmann hat den Aufbau einer Designsammlung in Ingolstadt maßgeblich beeinflusst. Auch die Gründung einer Stiftung für Konkrete Kunst und Design geht auf seine Initiative zurück.
Das Bröhan-Museum in Berlin - der zukünftige Arbeitsplatz Hoffmanns - ist ein international ausgerichtetes Spezial- und Epochenmuseum für Jugendstil, Art Deco und Funktionalismus. Es befindet sich in einer Infantriekaserne gegenüber dem Schloss Charlottenburg in der Berliner Schloßstraße. Die Bestände gliedern sich in zwei Hauptgebiete: Kunsthandwerk und Bildende Kunst.
Schwerpunkte der Sammlung sind Arbeiten des frazösischen und belgischem Art Nouveau, des deutschen und skandinaischen Jugendstils sowie Ensembles des französischen Art Déco. Wegen der internationalen Bedeutung der Sammlung nimmt das Bröhan-Museum auch über den Grenzen Berlins hinaus, einen wichtigen Platz ein.
Das Landesmuseum trägt den Namen seines Gründers Karl H. Bröhan, der anlässlich seines 60. Geburtstags seine Privatsammlung dem Land Berlin schenkte. Bröhan baute die Kunstsammlung kontinuierlich auf und machte sie 1973 in einer Dahlemer Villa der Öffentlichkeit zugänglich. Seit 1983 ist die Sammlung in den Räumlichkeiten des ehemaligen Kasernengebäudes zu sehen. 1994 wurde das Bröhan-Museum ein Landesmuseum.
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