Mittelfinger gezeigt

Uniformierte Polizeibeamte brauchen bei der Ausübung ihres Dienstes in zunehmendem Maß ein „dickes Fell“. Häufig kommt es vor, dass sie bei der Vornahme dienstlicher Handlungen von den Betroffenen beleidigt werden. Aber auch vollkommen Unbeteiligte glauben, ihre Abneigung mit Verbalinjurien oder anderweitigen Gesten der Mißbilligung kundtun zu müssen. Auch in Ingolstadt müssen die Ordnungshüter mit diesem Phänomen, das kein „Kavaliersdelikt“ darstellt und von den Gerichten oft mit empfindlichen Geldstrafen geahndet wird, fertig werden.

Ein 25-jähriger Düsseldorfer betitelte einen der eingesetzten Beamten mit einem deftigen Kraftausdruck, nachdem dieser eine sich anbahnende Schlägerei in der Gymnasiumsstraße schlichten wollte. Der Vorfall ereignete sich Freitag Abend.

Zu einem weiteren Zwischenfall kam es am frühen Samstag Morgen. Ein 28-jähriger Schanzer zeigte einer vorbeifahrenden Streifenbesatzung grundlos den gestreckten Mittelfinger. Auf Nachfrage der Beamten wiederholte der Betreffende seine Beleidigung in verbaler Form.

Gegen beide Männer wird wegen Beleidigung Strafanzeige erstattet. Sie werden sich deshalb in nächster Zeit vor der Ingolstädter Justiz zu verantworten haben.

Diesen Beitrag mit anderen teilen