Aus dem Polizeibericht
- Details
- Veröffentlicht am Freitag, 15. Juni 2012 10:42
(stz)
Bulgarischer Lkw-Fahrer entsorgt 200 Liter Diesel in der Kanalisation
Etwa 200 Liter Diesel entsorgte ein bulgarischer Lkw-Fahrer am Donnerstag Nacht auf dem Parkplatz Gelbelsee in die Kanalisation, nachdem er zuvor mit der Leitplanke kollidiert war und ohne den Unfall zu melden weiterfuhr. Der Berufskraftfahrer war mit seinem Sattelzug auf der A9 in Richtung Nürnberg unterwegs. Kurz vor der Anschlussstelle Denkendorf war er nach rechts von der
Fahrbahn abgekommen und mit der Leitplanke kollidiert. Hierbei wurde unter anderem auch der Dieseltank an der Zugmaschine beschädigt. Ohne den Unfall zu melden fuhr der 30jährige Bulgare an der Anschlussstelle Denkendorf vorbei und auf der Standspur weiter bis zum Parkplatz Gelbelsee. Hierbei verursachte er eine rund vier Kilometer lange Dieselspur. Auf dem Parkplatz koppelte er den Auflieger ab und stellte die Zugmaschine über einen Kanaldeckel, so dass der auslaufende Dieselkraftstoff direkt über die Kanalisation entsorgt war. Eine Streife der Verkehrspolizei, die den frischen Unfallschaden entdeckt hatte und der Dieselspur gefolgt war, konnte den verursachenden Lkw an der „Entsorgungsstelle“ feststellen. Die anforderte FFW Denkendorf pumpte den restlichen Kraftstoff aus dem Tank der Zugmaschine und nahm eine Grobreinigung der Dieselspur vor. Nach bisherigen Erkenntnissen muss davon ausgegangen werden, dass etwa 150 Liter Diesel auf die Fahrbahn und etwa 200 Liter Diesel in die Kanalisation gelangt waren. Das Wasserwirtschaftsamt wurde hierüber sofort verständigt. Durch die Autobahnmeisterei wurde die Endreinigung der Fahrbahn veranlasst.
Die geschätzten Kosten für den Leitplankenschaden und die Fahrbahnreinigung belaufen sich auf rund 20.000 Euro. Am Sattelzug entstand ein Schaden von etwa 10 000 Euro. Der vorläufig festgenommene Lkw-Fahrer der sich wegen Verkehrsunfallflucht und Gewässerverunreinigung verantworten muss, wurde nach Entrichtung einer erheblichen Geldstrafe wieder auf freien Fuß gesetzt.
Bei Schwerverkehrskontrolle Lkw-Fahrer unter Alkoholeinfluss aufgegriffen
Im Rahmen der Wiegekontrolle auf der A9 wurde festgestellt, dass der 46-jährige Fahrer eines Sattelzuges zwar nicht überladen hatte, jedoch unter Alkoholeinfluss stand. Bei der Lkw-Kontrolle wurde Alkoholgeruch festgestellt. Ein gerichtsverwertbarer Alkoholtest ergab einen Wert von knapp über 0,5 Promille. So musste der Kraftfahrer aus Dillingen eine längere Pause einlegen bis er wieder fahrtüchtig war. Auf ihn kommt nun ein sattes Bußgeld und mind. 1 Monat Fahrverbot zu. Anlässlich der Schwerverkehrskontrolle kam es noch zu 12 weiteren Beanstandung wegen Überladung. Hierbei musste mehrfach die Weiterfahrt bis zur Umladung unterbunden werden.
Ihr gewähltes Bezahlmodell wird nach Ablauf der Zeit automatisch beendet.
Per Handy bezahlen
Nur Telefonnummer eingeben