Neue KiTa für Ringsee

(mb) BZA Südost tagte am Dienstagabend. Wichtige Themen waren vor allem der Neubau der KiTa an der Veilchenstraße und der Lärmschutz an der Südlichen Ringstraße. Die Sitzung in den Räumlichkeiten der Freien Turnerschaft Ringsee war gut besucht. Unter den Gästen befanden sich unter anderem die Stadträte Sabine Leiß (SPD), Simone Vosswinkel (ödp), Joachim Genosko (CSU) und Johann Süßbauer (CSU).

Neubau der KiTa „Kinderkiste“

Eigentlich war sie zunächst nur als Provisorium gedacht – die Containerlösung für die Kindertagesstätte „Kinderkiste“ an der Veilchenstraße. Doch inzwischen besteht sie seit 1993 und wurde bereits erweitert. Jetzt soll allerdings endlich ein Festbau errichtet werden. Gabriel Nißl, Leiter des Hochbauamts Ingolstadt, stellte dem Gremium die genauen Pläne vor. Etwa 2,6 Millionen Euro soll das eingeschossige Gebäude kosten. Vom Staat würden jedoch Zuschüsse gezahlt, so Gabriel Nißl. Das neue Heim der KiTa biete Platz für insgesamt fünf Gruppen. Die bestehenden Container können weiterbenutzt werden bis der Bau fertiggestellt ist. Für die Schule würden sich nur vorübergehend Platzeinbußen ergeben, denn die Fläche der Container werde ihr später wieder zugesprochen. Auch der Spielplatz, den man durch den Neubau tangiere, werde laut Gabriel Nißl in andere Richtung wieder erweitert. Der Leiter des Hochbauamts sah die Bedenken eher gelassen und sorgte für Gelächter: „Vielleicht ist so eine Baustelle für die Schüler ja auch ganz interessant.“ Bereits im September werde mit den Baumaßnahmen begonnen. Man sei zuversichtlich, dass die Fertigstellung Ende 2013 erfolgen wird, so Nißl. Auch Christine Einödshofer (CSU), Vorsitzende des BZA Südost, zeigte sich erfreut: „Es ist gut, wenn jetzt eine klare, endgültige Lösung da ist.“

 

 

Lärmschutz an der Südlichen Ringstraße

„Sie war einfach hässlich“, so der Kommentar von Christine Einödshofer zur ehemaligen Lärmschutzwand an der Südlichen Ringstraße an der Auffahrt zur Schillerbrücke. Diese sei mit der Zeit aufgrund des maroden Holzes immer weiter umgekippt und schließlich beseitigt worden. Doch gar kein Lärmschutz sei auf lange Sicht auch keine Lösung. Deshalb lieferte die Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft (GWG) einen ersten Vorschlag, der jedoch von den Mitgliedern des BZA Südost entschieden abgelehnt wurde. Die mögliche Lösung enthielt eine neue Lärmschutzfassade aus Glas, die an den Wohnhäusern angebracht werden sollte. Dies wäre jedoch mit etlichen baulichen Maßnahmen, wie zum Beispiel dem Versetzen von Wänden, verbunden gewesen. Dazu käme ein Aufschlag zur Miete von 2 Euro pro Quadratmeter, den die Mieter zu tragen hätten. Die Vorsitzende zeigte sich ganz und gar nicht begeistert: „Da habe ich schon erstmal geschluckt.“ Das Gremium teilte geschlossen die negative Einschätzung von Christine Einödshofer und stellte sich gegen den Lösungsvorschlag der GWG. Nun soll nochmals die Stadtverwaltung gebeten werden, etwas hinsichtlich einer Lärmschutzmauer zu tun.

Gefahr für Kindergartenkinder

Stefan Hoffmann und Tobias Wallner vom Elternbeirat des Kindergarten St. Monika traten mit einer besonderen Bitte an den BZA Südost heran. Die Allensteinerstraße biete insbesondere für kleine Kinder große Gefahren, da trotz regen Verkehrs bisher kein abgetrennter Fußweg vorhanden sei. Die Vertreter des Elternbeirats verliehen ihrem Anliegen nochmals Nachdruck. Denn das Thema wurde bereits in der letzten Sitzung des BZA behandelt, woraufhin auch schon ein Antrag an die Stadt gestellt wurde.

Bürgerhaushalt 2013

Auch zum Thema Bürgerhaushalt gab es wieder eine Menge zu besprechen. Genehmigt wurde die finanzielle Unterstützung des Tierheims beim Bau eines Brunnens. Das Gremium wolle damit ein Zeichen setzen und den Start der neuen Vorstandschaft unterstützen. Ein weiterer Antrag des Tierheims zur Mitfinanzierung von neuen Heizungsventilen aus dem Bürgerhaushalt 2012 sorgte allerdings für große Irritation. Denn nach den durchaus „dramatischen Schilderungen“ der Zustände im Tierheim habe man mit wesentlich umfangreicheren Maßnahmen gerechnet. „Ich habe eigentlich gedacht, dass die ganze Heizung kaputt ist“, so Christine Einödshofer. Nichtsdestotrotz entschied sich der BZA einstimmig, einen Teil der Kosten zu tragen.

Weitere 5000 Euro wurden für ein grünes Klassenzimmer an der Grundschule Ringsee eingestellt. Außerdem wolle man der Tagespflege der Caritas Ringsee mit 6000 Euro bei der Anschaffung von Ruhesesseln unter die Arme greifen.

Mehr Sicherheit am Auwaldsee

Die kleinen Schwimmer am Auwaldsee dürften sich bald ebenfalls freuen. Denn das gerissene Absperrband für Nichtschwimmer in der Badebucht soll nun Stück für Stück komplett ausgetauscht werden. Ganze 50 Meter sind bereits geschafft. Bis zum Ferienbeginn Ende Juli werde die Maßnahme höchst wahrscheinlich abgeschlossen sein.

„Größere Behinderungen“ fürchtet Christine Einödshofer in Bezug auf die Vollsperrung der Feselenstraße im Zuge der Bauarbeiten vom 1. bis zum 10. August. Die Arbeiten des zweiten Bauabschnitts erfolgen in diesem Bereich bis zum 31. Juli noch in Teilsperre.

Zum Abschluss der Sitzung wünschte die Vorsitzende allen einen schönen Urlaub und läutete damit auch im Südosten die Sommerpause ein. Seine Arbeit nimmt der BZA dann bei der nächsten Sitzung am 12. September wieder auf.

 


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